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gegossenes papier

gegossenes papier ist eine möglichkeit, großformatige werke zu schaffen, indem pulp ohne sieb direkt auf textilmaterial oder untergründe gegossen oder platziert wird. bei trocknung entstehen strukturen, die den papieren ihre eigenheit geben. strenge geometrische formen werden durch die oberflächen betont oder gestört.

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papiere

handgeschöpftes papier in größen bis über 1 meter wird traditionell geschöpft oder über vakuum erzeugt, farbige teile werden mit gefärbtem pulp im feuchten zustand collagiert. die einzelnen formen werden mittels schablonen geschöpft und in mehreren schichten feucht übereinander gegautscht. verschiedene fasermaterialien und zuschlagstoffe ergeben papiere mit unterschiedlichen eigenschaften und materialwirkungen.

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streifenpapiere

in den streifenpapieren wird dieses prinzip mit farbigen streifen variiert. die blätter stellen so eine fortführung und ergänzung zu den streifenbildern in der malerei dar - sind aber durch zufälle, überlagerungen und herstellung spontaner.

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papiercollagen

papiercollagen entstehen aus handgeschöpftem papier, das gerissen oder geschnitten und im feuchten zustand auf gründe (mdf, leinwand...) geklebt wird. die themen entsprechen denen der malerei. als material für alle papiere werden fasern wie zellulose, abaka, hanf oder kozo verwendet.

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erpapier

"erdpapier" - eine werkgruppe aus vorrangig geschöpften oder gegossenen papieren, die durch organische pigmente und erden angefärbt wurden (tone, ruß, erdpigmente, glimmerpigmente). die blätter und buchobjekte zeigen schichtungen und verwerfungen und erdzeichen.

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papierinstallation

papierinstallationen zu unterschiedlichsten themen entstehen aus flachem oder dreisimensionalem handgeschöpften papier in unterschiedlichsten techniken. sie sind meist raumbezogen bzw. wirken im räumlichen kontext. andere materialien, wie industrielles papier, pappe und technische verfahren (c-print, schwarzlicht) ergänzen dies.

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bücher und buchobjekte

bücher und buchobjekte aus handgeschöpgtem papier werden meist nicht im klassischen sinn verstanden. viele davon sind ohne text und bild nur abfolge von papieren - in unterschiedlichsten bindungen zusammen gehalten (leporello, blockbindung, freie bindungen). sie leben durch den wechsel und wiederkehr von formen und farben. andere bücher varieren in ihrer gestaltung spezifische themen.

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papierschmuck

handgeschöpftes papier als material für schmuck - leicht, variabel - von konkret-konstruktiv bis verspielt. ab 2005 entstehen vor allen aus japanischem kozo hachdünne und dicke paiere als material für schmuck, die von der leipziger goldschmiedin iund schmuckgestalterin erika schäfter in metall gefasst werden.